Tee

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Gut zu wissen

Loser Tee, Kräuter und Blüten – vom persischen Schwarztee über Kamille und Hibiskus bis zu japanischem Matcha. Alles lose, nichts in Beuteln.

Das Sortiment

Grüntee aus Vietnam, pur oder gemischt mit Kardamom oder Safranfäden. Die Mischungen sind in Afghanistan und Persien üblicher als reiner Grüntee.

Ceylon-Schwarztee aus Sri Lanka, kräftig und malzig – die Basis für Chai. Dazu Rosen-Ceylon mit Zimt.

Blütentees: Hibiskus (Chai Torsh Karkadeh), ganze Kamillenblüten und Stockrosenblüten (Gole Khatmi). Alle koffeinfrei.

Matcha in Ceremonial Grade aus Uji bei Kyoto – gemahlener Grüntee, der aufgeschlagen und mitgetrunken wird.

Ziehzeiten und Temperatur

Grüntee: 70 bis 80 Grad, zwei bis drei Minuten. Kochendes Wasser macht ihn bitter.

Schwarztee: 95 Grad, drei bis fünf Minuten. Länger ziehen lassen bedeutet mehr Gerbstoffe, nicht mehr Koffein.

Blüten und Kräuter: kochendes Wasser, fünf bis acht Minuten.

Matcha: 80 Grad, mit dem Bambusbesen aufschlagen, bis Schaum entsteht.

Persischer Tee

In Persien und Afghanistan wird Tee stark aufgebrüht und im Glas serviert, oft mit Kandiszucker (Nabat) am Stiel. Man trinkt ihn nicht gesüßt, sondern hält den Zucker beim Trinken zwischen den Zähnen.

Lagerung

Luftdicht, dunkel und getrennt von Gewürzen – Tee nimmt fremde Gerüche schnell an. Grüntee verliert schneller an Aroma als Schwarztee; er sollte innerhalb eines Jahres verbraucht werden.